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Dienstag, 05. Mai 2020
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Liebe Kla.TV-Zuschauer!
Kla.TV-Gründer Ivo Sasek und sein Team erleben derzeit wieder stürmische Zeiten. So heftig allerdings wie in diesem Jahr war die mediale Hetzjagd noch nie!
Sehen Sie in nachfolgendem Interview, mit welch unglaublich großer Gelassenheit und Ruhe Ivo Sasek auf die 24 gestellten Fragen des Bayerischen Rundfunks reagiert. Dass es sich hierbei wirklich um eine böswillige Attacke handelt, daran besteht kein Zweifel:
Befinden sich Kla.TV und auch die vielen anderen Alternativmedien also aktuell auf direktem Kurs zur Ziellinie? Wir sind gespannt, was sich in nächster Zeit ereignen wird …
Ihr Kla.TV-Team
Könnte die Corona-Pandemie ein einzigartiges Beispiel von Propaganda und Volksschreckung durch die Hauptmedien sein? Kritische Stimmen zu den drastischen Maßnahmen werden weitestgehend verschwiegen. Das Magazin Blauer Bote hat dazu mehr als 75 Expertenstimmen aus aller Welt gesammelt. Eine kleine Auswahl sehen Sie in dieser Sendung.
4:40 min www.kla.tv/16252 So seh ich's – Volkskommentar #5G-Mobilfunk #So seh ich's #HybrideKriegsfuehrung
Fremdsprachen:Jetzt auch auf *Schwedisch*Jetzt auch auf *Russisch*
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Mittwoch, 6. Mai 2020
Die anderen Nachrichten. Frei - unabhängig - unzensiert
Montag, 4. Mai 2020
Corona – Todesstoß für den Euro?
Das Coronavirus grassiert in den EU- und Euroländern. Die volkswirtschaftlichen Folgen der Lahmlegung der Wirtschaft in den einzelnen Ländern wird verheerende volkswirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Insbesondere die faktisch bankrotten Staaten Südeuropas wie beispielsweise Italien und Griechenland stehen mit dem Rücken zur Wand. Vor allem die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, Italien, wird der finale Sargnagel für das zum Scheitern verurteilte Währungsexperiment Euro sein. Wir haben bereits in unserem aktuellen Bestseller „Der grösste Crash aller Zeiten“ geschrieben, dass der Auslöser für den Eurocrash eine Naturkatastrophe sein kann. Wichtig zu wissen ist: Die Coronakrise ist lediglich der Auslöser, aber keineswegs die Ursache der Misere.
Ohne Touristen droht Südeuropa der Gau
Wenn diesen Sommer die Urlaubssaison ausfällt ist das nicht nur bitter für den Urlauber, sondern der Supergau für die Länder Südeuropas. Der Anteil der Tourismusbranche am Bruttoinlandsprodukt (BIP) macht in Frankreich 9,5 Prozent, Spanien 14,6 Prozent, in Italien 13,2 Prozent[i] und in Griechenland sogar 30,9 Prozent sowie 25,9 Prozent an der Gesamtbeschäftigung (2018)[ii], aus. Die Folgen eines Sommers ohne Touristen werden zahllose Pleiten, hohe Arbeitslosenquoten, sinkende Steuereinnahmen, kippende Banken, explodierende Schulden sowie Target2-Forderungen sein.
Target2-Forderungen werden explodieren
Die Entwicklung der Target2 Salden von Deutschland sind auf 935,1 Mrd. Euro, das sind 113,6 Milliarden Euro mehr im Vergleich zum Vormonat (Stand: 31. März 2020), angestiegen. Sie zeigen tagtäglich auf, dass der Euro nicht funktioniert. Italien steht mittlerweile mit 491,62 Mrd. Euro (ein Anstieg von 106,93 Mrd. Euro zum Vormonat) und Spanien mit 407,43 Mrd. Euro bei Deutschland in der Kreide.
[i] https://de.statista.com/ statistik/daten/studie/289171/ umfrage/beitrag-der- spanischen-tourismusbranche- zum-bip-im-vergleich/
[ii] https://www.wienerzeitung.at/ nachrichten/wirtschaft/ international/2040092- Griechenlands-Tourismus-boomt. html
Je länger die Krise in den Ländern anhält, desto weiter werden die Forderungen steigen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis die Billionengrenze überschritten wird. Wir gehen sehr stark davon aus, dass der deutsche Steuerzahler das Geld niemals wieder sehen wird. Obendrein fragen wir uns, wie lange der deutsche Steuerzahler diesen Irrsinn noch mitträgt.
Italien wird der Sargnagel des Euros
Italien kommt volkswirtschaftlich nicht auf die Beine und wird den Euro schlussendlich zum Scheitern bringen. Das Land befindet sich in einer Abwärtsspirale, aus dem es nicht mehr herauskommt.
Italien kann nicht mehr abwerten
In drei Jahrzehnten hat Italien seine Währung kontinuierlich gegenüber der Deutschen Mark abgewertet (über 80 Prozent). Seit knapp zwei Jahrzehnten ist keine Außenabwertung der Italiener gegenüber Deutschland mehr möglich, die schwarze Trendkurve zeigt an, wie stark diese voraussichtlich gewesen wäre.
Italiens Automobilindustrie ist bereits vor der Coronakrise abgeschmiert
Bereits 2019 sank die PKW-Produktion in Italien um 19,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2020 droht ein neues Tief, auf ein Niveau wie Ende der 50er Jahre. Beraubt um seine regelmäßigen Außenabwertungen mit der Lira, erodiert die Wertschöpfung der industriellen Produktion immer tiefer, da Italien diesbezüglich keine Wettbewerbsfähigkeit mehr herstellen kann.
Mit COVID-19 droht endgültig die Gefahr eines realwirtschaftlichen Kollapses und einem Schuldenniveau des Staates, in bis dato noch unvorstellbaren Höhen. Fakt ist: Die italienische Wirtschaft kommt seit dem Eintritt in die Eurozone volkswirtschaftlich auf keinen grünen Zweig mehr und wird es unter dem Euro auch nie wieder kommen. Da werden weder Coronabonds noch sonstige Milliardentransfers langfristig helfen.
Populisten werden in Italien an die Macht kommen
Diese Probleme Italiens werden im Zuge der Coronakrise lediglich noch deutlicher. Folglich lässt in Italien die Zustimmung zur Eurozone und der EU deutlich nach. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis die Lage so dramatisch wird, dass “Populisten” die Macht übernehmen und das Währungsexperiment Euro implodieren lassen. Die Folgen eines unkontrollierten Endes der Eurozone wären unvorstellbar. Folglich ist es an der Zeit neu zu denken. Ein neues Denken können wir jedoch von Seiten der Politik nicht erkennen. Ganz im Gegenteil, es wird krampfhaft am Bestehenden festgehalten.
Der Steuerzahler in Deutschland wird bluten
Europa befand sich bereits 2019 in der Stagnation. Dann prügelte die Lahmlegung der Wirtschaft den Kontinent endgültig in die Rezession. Zur Bekämpfung dieser Rezession greift man zu Maßnahmen, welche weder nachhaltig noch sinnig sind. Die Geldschleusen werden noch weiter geöffnet und die Verschuldung wird explodieren. Seit 2014 explodiert die Bilanzsumme förmlich und es wird Geld gedruckt, als ob es kein Morgen gäbe. Anfang April betrug diese bereits knapp 5,2 Billionen Euro[i]- Tendenz weiter steigend.
Es wird mittlerweile mit irrsinnigen Summen von Seiten der Politik hantiert, ohne zu verraten woher das Geld kommen soll, es werden Coronabonds gefordert, welche nichts anderes als Eurobonds und somit eine Vergemeinschaftung der Schulden sind. Warum immer von einer Vergemeinschaftung von Schulden, niemals aber von einheitlichen Steuersätzen (Deutschland hat die zweithöchste Steuer- und Abgabenlast weltweit) gesprochen wird, konnte uns noch kein Politiker beantworten. Das dicke Ende für den Steuerzahler in Deutschland wird erst noch kommen. Wir gehen von drastischen Steuererhöhungen und Vermögensabgaben aus, um die Programme der Politik zu finanzieren. Es stellt sich die Frage: wie lange machen das die Steuerzahler in Deutschland noch mit?
DEXIT aus der Eurozone
Was für viele als undenkbar betrachtet wird muss in Erwägung gezogen werden. Der Dexit aus der Eurozone. Kurzfristig wird dieser drastische Schritt selbstredend immense wirtschaftliche Folgen haben. Es ist davon auszugehen, dass wir von einer verlorenen Dekade sprechen können. Langfristig gesehen wird dieser Schritt jedoch weniger teuer sein, als ein krampfhaftes Festhalten an dem zum Scheitern verurteilten Währungsexperiment Euro. Je länger die deutsche Politik am Euro festhält, desto größer wird die volkswirtschaftliche Schadensmaximierung. Wir brauchen Europa als Wirtschaftsunion, aber nicht als Währungsunion. Der Euro, welcher Europa einen sollte, trennt es. Fakt ist: bleibt der Euro, dann scheitert mit Sicherheit die EU. Es ist an der Zeit neu zu denken.
„Wenn man die Veränderung zum Besseren für unmöglich hält, wird sie auch nicht kommen.“
Noam Chomsky
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Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben gemeinsam die fünf Bestseller Ihr aktuellster Bestseller stieg von 0 auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und befindet sich in der 8. Auflage. “Der größte Crash aller Zeiten: Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Wie Sie jetzt noch Ihr Geld schützen können“. Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de, bei Facebook unter www.facebook.com/ friedrichundweik/, YouTube unter Friedrich & Weik, www.instagram.com/friedrich_ weik/ und bei Twitter www.twitter.com/FRIEDRICH_WEIK .
Marc Friedrich und Matthias Weik | 4. Mai 2020 um 15:00 | Tags: MArc Friedrich, Matthias Weik, slider, wirtschaft | Kategorien: Wirtschaft & Finanzen | URL: https://wp.me/p8SP2V-3dnr
Strategie par Exzellenz ... So geht unabhängige Business...Ich höre schon die Glocken Läuten - Das Ende des PETRO Dollars ....
Ölkrieg und Gold: Russlands Unabhängigkeitskriegvon aikos2309 |
Jeder Krieg, selbst der siegreichste, hat unvermeidlich Verluste zur Folge. Es sind bald 2 Monate seit dem Beginn von Russlands Ölkrieg vergangen. Und es gibt bereits Informationen über die Verluste des ersten Monats.
Gemäß den weltweit führenden Experten, auf die sich die Finanzanalyse-Webseite Bloombe rg bezieht, hat Russland während des ersten Monats der Schlacht $ 6 Milliarden verloren. Die Verluste Saudi Arabiens sind viel größer – $27 Milliarden.
Gleichzeitig sind die Währungsreserven der Saudis die niedrigsten seit 2011 und von $2 Billionen auf $464 Milliarden gefallen. Die Lage von Diktator Prinz Salman wird durch die riesigen Staatsschulden erschwert – 180 Milliarden seit Jahresbeginn und etwa 20 weitere, die man sich im ersten Quartal dieses Jahres geliehen hat. Zusätzlich schuldet die Staatsfirma Aramco, der größte Ölproduzent der Welt, etwa weitere $200 Milliarden.
Insgesamt übersteigen diese Schulden bereits die saudischen Goldreserven und den Staatshaushalt, dessen Einkünfte rund $330 Milliarden betragen. Man kann leicht vorhersehen, dass die Verluste aus diesem Ölkrieg (und andere Dinge gleich bleiben) in einem Jahr ähnlich groß sind wie das Einkommen des Landes.
Dies zeigt, dass 90% ihres Einkommens aus dem Ölexport und den Diensten der Ölindustrie stammen, und diese einseitige Wirtschaft ist extrem verwundbar und zwingt den Staat viel schneller und weitaus wirksamer in die Knie als die leeren Drohungen des Herrschers dieses Landes.
Der Finanzminister Saudi Arabiens und der Bloomberg Finanzexperte Ziad Daoud gehen davon aus, dass die allgemeinen Verluste im Haushalt Saudi Arabiens bei $32 Milliarden liegen. Das ist eine sehr optimistische Vorhersage, was verständlich ist – der Minister hängt an seiner Position und an seinem Leben, und Prinz Salman regiert streng.
Die Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist viel schlechter und erinnert daran, dass das Budget des Landes nur bei einem Brentpreis von $76,1 pro Fass konsolidiert werden kann, während heute die Bezugsgröße $50 niedriger liegt.
„Saudi Arabien ist in einer sehr kritischen Lage“, sagt die Chefökonomin der Abu Dhabi Commercial Bank, Monica Malik. „Wir erwarten ein weiteres Abschmelzen der Reserven des Landes, und im zweiten Quartal wird sich der Druck auf sie vor dem Hintergrund niedriger Ölpreise und einer Abnahme des Produktionsvolumens verstärken. Wir glauben, dass Riad versuchen wird, die Abnahme der Reserven durch Marktanleihen zu begrenzen.“
Und tatsächlich hat die Regierung des Landes Pläne enthüllt, in diesem Jahr $58 Milliarden zu leihen, um das Haushaltsdefizit auszugleichen. Ich erinnere daran, dass dieser Teufelskreislauf in den letzten 4 Jahren mehr als $1,5 Billionen der Goldvorräte und Devisenreserven „aufgefressen“ hat. Und was jetzt geschieht, garantiert den Saudis im März noch größere Verluste (Ölpreiskrieg: Russland und Saudi-Arabien gemeinsam gegen die USA?).
Die Sache ist die, dass als Antwort auf Russlands Weigerung, an dem OPEC+ Deal teilzunehmen und nach dem demonstrativen Verlassen des Treffens von Minister Novak am 4. März (Novak wurde überredet, zwei weitere Tage zu bleiben), Riad am 6. März versprochen hat, ganz Russland und Präsident Putin persönlich in die Knie zu zwingen, indem man die ganze Welt mit billigem Öl überschwemmt.
Diese Drohung war genauso emotionell wie dumm. Jene Raffinerien, die für das russische Ural-Öl „konfiguriert“ wurden, werden weder die Anlagen auf leichtes arabisches Öl umrüsten, vor allem nicht in Krisenzeiten, noch werden sie langfristige Verträge mit Russland auflösen. Und der Markt, den die Saudis mit ihrem Öl beliefern könnten, ist mengenmäßig begrenzt und aufgrund der weltweiten Verbrauchskrise noch stärker rückläufig.
Da die Saudis zudem die Pläne Russlands und den Verlauf des andauernden Ölkrieges nicht kalkuliert haben, haben sie sich im Voraus weder mit der Fracht der Tankerflotte noch mit der Vermietung von Öllagern beschäftigt. Infolgedessen schossen die Kosten für den Transport des Öls in die Höhe, und es gibt keinen Platz, um bereits gefördertes Öl zu lagern.
Tankschiffe haben sich zu sehr teuren Öllagern entwickelt, und saudisches Öl wird auf dem südeuropäischen Markt bereits zu einem Preis von 5 Dollar pro Barrel angeboten. Die Saudis verkauften das Öl in der EU mit einem Abschlag von 10,25 Dollar gegenüber dem Brent-Preis, und die Saudis verkauften ihr Öl an Ort und Stelle sogar für einen Dollar (die Benchmark „Brent“ fiel unter 10 Dollar). Und dennoch belagern Armadas von überfüllten Tankern alle potenziellen Käufer (Während wir abgelenkt sind, braut sich der 3. Weltkrieg möglicherweise zusammen).
Etwa 1000 Tanker mit einer Tragfähigkeit von 50.000 Tonnen bis hin zu gigantischen Supertankern mit einer halben Million Tonnen ankerten in der Hoffnung auf einen Käufer. Es gibt Warteschlangen am Panamakanal und in Gibraltar, mehr als hundert Tanker in der Straße von Singapur, etwa 150 vor der Küste der Niederlande, Dutzende bei Malta, Griechenland, in ganz Europa.
The Saudis and Russians have declared war against US shale energy companies. It seems they weren't happy with American energy independence. Storage full..largest glut in history..Saudis are sending us a 50 million barrel oil bomb. How negative will June crude go? #Oil #USOIL https://t.co/oiNfkI2pfM
Die US-Küstenwache ist gezwungen, Dutzende von Tankern vor der amerikanischen Küste unter ihren Schutz zu nehmen, einige Dutzend weitere kommen zur Hilfe, und mehr als 50 werden derzeit nicht nur vor der Küste Saudi-Arabiens, sondern auch vor Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten beladen.
Infolgedessen meldete Riad, ohne den 1. Mai abzuwarten, wenn die Reduzierung der Ölförderung im Rahmen der OPEC+ in Kraft tritt, eine vorzeitige Reduzierung der eigenen Produktion.
Die Aussichten für die Vereinigten Staaten sind nicht weniger trübselig. Laut Reuters haben die Saudis bereits rund 50 Millionen Barrel Öl an die Küste Nordamerikas geliefert oder werden in den nächsten Tagen liefern. Der Hedgefonds-Manager Kyle Bass schrieb auf Twitter:
„Die Saudis und die Russen haben den amerikanischen Frackingfirmen den Krieg erklärt. Es sieht so aus als wären sie mit der amerikanischen Energieunabhängigkeit nicht glücklich. Die Lager voll…die größte Schwemme in der Geschichte…die Saudis schicken uns eine Ölbombe mit 50 Millionen Fass. Wie negativ wird der Rohölkontrakt für Juni ausfallen? #Oil #USOIL – Kyle Bass (@Jkylebass) 22. April 2020
Am 5. Mai werden die texanischen Ölproduzenten, die 48% des Öls in den Vereinigten Staaten produzieren, die Entscheidung treffen, die Produktion zu reduzieren, und werden Forderungen an das Weiße Haus stellen, um die Industrie zu retten. Niedrige Preise und überfüllte Lager haben bereits zum Beginn von Konkursen und sogar zu Nachzahlungen der Öl fördernden Unternehmen an die Käufer von Öl geführt.
Die Öllieferungen aus Kanada wurden reduziert, und auf dem Tisch von Trump liegt der Entwurf eines Erlasses über die Einführung eines Embargos für Ölimporte. Aber es ist schon jetzt offensichtlich, dass keine Beschränkung in der Lage sein wird, den Preis in den nächsten Monaten wieder mindestens auf das Niveau von 40 Dollar zu bringen – was auch das US-Schieferöl nicht retten wird.
Nur ein „kleiner siegreicher Krieg“ kann die Situation retten, was vor allem für Trump gilt, dessen Hoffnung auf einen Wahlsieg mit unglaublicher Geschwindigkeit schwindet. Es ist kein Zufall, dass ihnen bereits der Befehl erteilt wurde, das Feuer auf iranische Schiffe zu eröffnen, die den Schiffen der US-Marine im Persischen Golf „zu nahe“ kommen. Das Schlimme an diesem Plan ist, dass ein Krieg im Nahen Osten die Ölpreise sicherlich nicht auf 40 Dollar, sondern auf 80 und 100 Dollar anheben wird. Nur wird der Sieg hier nicht „klein und siegreich“ sein.
Die Yankees werden nicht in der Lage sein, das iranische Regime zu stürzen und das Land zu besetzen. Aber die gesamte Region wird sich sofort entzünden – jeder wird auf jeden schießen und „niemand wird sich beleidigt davonmachen“. Einschließlich der Amerikaner, die hier sehr ungeliebt sind. Und nicht nur der Iran verfügt über genügend Anti-Schiffsraketen, auch die jemenitische Guerilla hat eine Menge, und sie hat bereits ihre Fähigkeit bewiesen, ins Schwarze zu treffen.
Im Allgemeinen haben unsere „amerikanischen Partner“ und ihre „Freunde im Nahen Osten“ ernsthafte Probleme, und es gibt keinen klaren Plan, sie zu lösen. Trump riskiert, den Präsidententhron zu verlieren, und Prinz Salman riskiert, sein Leben zu verlieren.
Vor diesem Hintergrund zeigt Moskau olympische Ruhe, und das russische Öl der Sorte Ural wird zu etwa 20 Dollar pro Barrel gehandelt, und seine Verkäufe steigen, auch nach China, wo es das Öl aus dem Nahen Osten verdrängt. Die nördlichen Häfen Russlands arbeiten mit voller Auslastung und liefern Öl und Ölprodukte nur auf Vorauszahlungsbasis in die Häfen der Europäischen Union. Selbst Polen, das vor kurzem die Ablehnung russischen Öls zugunsten Saudi-Arabiens ankündigte, rechnet derzeit mit 100.000 Tonnen aus Russland – ein Tanker aus Ust-Luga ist bereits auf dem Weg nach Danzig.
Generell zeigt Russland zum ersten Mal in der Geschichte die Fähigkeit und das Geschick, nicht nur einen entscheidenden Einfluss auf die Weltwirtschaft auszuüben, sondern gleichzeitig im Vergleich zu Konkurrenten geringere Verluste zu tragen. Nicht weniger wichtig ist die Tatsache, dass „unsere westlichen Partner“ sich, wenn auch widerwillig, an den Gedanken gewöhnen, dass die goldenen Zeiten der Perestroika UdSSR und des frühen Russland der 90er Jahre unwiderruflich der Vergangenheit angehören. Heute muss mit Russland nicht nur als Streitmacht, sondern auch als wichtiger Wirtschaftsakteur gerechnet werden.
Folglich wird Russland in einer Welt, die sich nach der Coronavirus-Pandemie und der Weltwirtschaftskrise dramatisch verändern wird, nicht die Rolle spielen, die Washington und Brüssel für es vorbereitet haben. Natürlich liegen noch viele Monate des „Kampfes“ und unvermeidlicher Verluste vor uns, aber zum ersten Mal in den letzten 40 Jahren gibt die UdSSR-Russland ihre Positionen nicht auf und fordert erfolgreich sowohl seinen „Platz an der Sonne“ als auch das Recht auf einen eigenen Weg und Unabhängigkeit zurück.
REFERENZ: Russland hat Goldreserven von mehr als 550 Milliarden Dollar. Noch wichtiger ist, dass der Nationale Wohlfahrtsfonds Russlands vom 1. März bis zum 1. April von 123,14 Mrd. USD auf 165,38 Mrd. USD gestiegen ist und damit ein Wachstum von mehr als 42 Mrd. USD verzeichnet hat!
Es ist nicht überraschend, dass Russland es sich leisten kann, jahrelang „Kämpfe“ ohne fatale Auswirkungen auf die nationale Wirtschaft zu führen, und dass seine Führung ein gestärktes, konkretes Vertrauen in den Sieg ausstrahlen kann. Im Gegensatz zu Saudi-Arabien wird der Haushalt Russlands nicht nur mit Petrodollars gefüllt und stammt aus einem Ölpreis von nicht 71, sondern 42 Dollar.
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