Die CSU und ihr „blabla“ im Bayernwahlkampf: Ausgesetzter Asyl-Nachzug startet jetzt wieder voll durchvon Redaktion |
Bayern/Erding – Nur einen Tag nach der bayerischen Landtagswahl landeten am Flughafen Erding nach langer Auszeit wieder die ersten Asyl-Familiennachzügler, obwohl das EU-Programm zur Übernahme von Flüchtlingen aus Griechenland und Italien bereits erfüllt wurde. Vor der Wahl war der Familiennachzug über den bayerischen Fliegerhorst ausgesetzt worden. Die SZ verkündet: „In den kommenden Wochen sollen viele weitere folgen!“
Am Montag – nur einen Tag nach der bayerischen Landtagswahl – landeten im Durchgangszentrum am Erdinger Fliegerhorst 177 Familienangehörige von bereits in Deutschland lebenden „Flüchtlingen“. Diese reisten – angeblich im Rahmen des Dublin-Abkommens – mit einem gecharterten Flug aus Athen über den nahe München gelegenen Flughafen ein. Die Presse sei – so die Süddeutsche Zeitung (SZ) am Montag „nicht so willkommen“ gewesen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) habe zum Beispiel keine Fotografen auf dem Gelände des Warteraums zugelassen, weiß die SZ zu berichten.
Wenige Stunden nach der Landtagswahl in Bayern kommt jedoch wieder „Leben in die Bude“. Dass dem Bundesinnenministerium der am Montag gelandete Charterflug nicht bekannt gewesen ist, bezweifelt die linkspolitisch ausgerichtete SZ. Die Familienzusammenführung setze ein umfangreiches Prüfungsverfahren voraus, das viele Monate dauere und bei dem die deutschen Behörden lange vorher einbezogen seien.
Die Sprecherin des Bundesinnenministeriums bestätigte die Ankunft der Neubürger und teilte mit, dass in den kommenden Wochen und Monaten viele weitere Charterflüge geplant seien. (SB)
Quelle: JouWatch
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