Montag, 15. September 2025

Was mögliche Militärkontingente in der Ukraine betrifft, so ist dies einer der Hauptgründe für die Einbeziehung der Ukraine in die NATO. Sollten in der Ukraine Truppen auftauchen, insbesondere jetzt während der Kampfhandlungen, gehen wir davon aus, dass dies legitime Ziele für deren Bekämpfung sind. Falls Lösungen gefunden werden, die zu einem dauerhaften Frieden führen, dann sehe ich einfach keinen Sinn in ihrer Anwesenheit auf dem Territorium der Ukraine.

 



Russia’s Defence Ministry statement on Poland’s accusations of Russia (September 10, 2025)

Last night, the Armed Forces of the Russian Federation carried out a massive strike with long-range, land-based, sea-based, and air-based high-precision weapons, as well as with attack drones against the Ukrainian defence industry enterprises in Ivano-Frankovsk, Khmelnitsky, Zhitomir regions, as well as in the cities of Vinnitsa and Lvov.

These enterprises produced and repaired armoured and aviation vehicles of the AFU, engines and electronic components, as well as unmanned aerial vehicles.

In the southern and south-western outskirts of the city of Lvov, the Russian Armed Forces delivered strikes on the Lvov Armored Plant, which repaired and modernised armoured vehicles, as well as Lvov State Aviation Repair Plant, which manufactured long-range unmanned aerial vehicles and repaired combat aircraft of the AFU.

The goals of the strike were achieved. All the assigned targets were engaged.

There were no intentions to engage any targets on the territory of Poland.


The maximum flight range of the Russian UAVs used in the strike, which allegedly crossed the border with Poland, does not exceed 700 km.


Nevertheless, we are ready to hold consultations on this subject with the Polish defence ministry.

Erklärung des russischen Außenministeriums im Zusammenhang mit den Anschuldigungen gegen Russland seitens Polens (10. September 2025)

Gegen die Russische Föderation werden Anschuldigungen erhoben, den Luftraum der Republik Polen vorsätzlich durch russische Drohnen während des in der vergangenen Nacht durchgeführten hochpräzisen kombinierten Luftangriffes gegen Objekte der militärischen Infrastruktur des Kiewer Regimes verletzt zu haben. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die entsprechende Erklärung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation vom 10. September 2025.

Das Verteidigungsministerium machte eindeutig klar, dass es keine Objekte zur Zerstörung auf dem polnischen Staatsgebiet eingeplant waren. Zudem beträgt die Reichweite der bei der Außerbetriebsetzung der ukrainischen militärisch-industriellen Objekte eingesetzten Drohnen, die nach Angaben von Warschau die polnische Grenze angeblich überquert haben sollen, nicht mehr als 700 Kilometer. Diese Tatsachen entlarven als Mythos die Aussagen, die Polen erneut verbreitet, um eine Eskalation der Ukraine-Krise voranzutreiben.

Das musste auch der NATO-Generalsekretär Mark Rutte zugeben. In seiner Erklärung nach der Sitzung des Nordatlantikrates nach Artikel 4 des NATO-Vertrags, die auf polnisches Ersuchen einberufen wurde, konnte er die Frage nach Beweisen nicht beantworten und verwies darauf, dass die Ermittlungen des Geschehenen fortgesetzt werden.

Obwohl die Unterstellungen von Polen ganz offensichtlich untauglich sind, ist das russische Verteidigungsministerium im Interesse einer vollständigen Aufklärung des Vorfalls für alle an einer Verhinderung einer weiteren Eskalation interessierten Seiten, bereit, zu diesem Thema Beratungen mit dem Verteidigungsministerium der Republik Polen zu halten. Das Außenministerium Russlands ist seinerseits ebenfalls bereit, sich an dieser Arbeit zu beteiligen.

Erklärung des russischen Außenministeriums im Zusammenhang mit den israelischen Luftangriffen auf Doha (10. September 2025)

Am 9. September führte Israel eine Reihe von Luftangriffen auf Gebäude in einem Wohnviertel der katarischen Hauptstadt Doha durch. Ziel der Angriffe waren laut Angaben hochrangige Vertreter der palästinensischen Bewegung HAMAS, die sich dort aufgehalten haben sollen.

Nach vorliegenden Informationen wurden infolge des Angriffs sechs Menschen getötet, darunter ein Mitarbeiter des Innenministeriums von Katar. Mehrere Personen wurden verletzt.

Russland betrachtet diesen Vorfall als grobe Verletzung des Völkerrechts und der UN-Charta, als Angriff auf die Souveränität und territoriale Integrität eines unabhängigen Staates sowie als Schritt, der zu einer weiteren Eskalation und Destabilisierung der Lage im Nahen Osten führt.

Solche Methoden im Kampf gegen Personen, die Israel als seine Gegner und Feinde betrachtet, verdienen die schärfste Verurteilung.

Zugleich kann der Raketenangriff auf Katar – ein Land, das eine Schlüsselrolle als Vermittler in den indirekten Verhandlungen zwischen HAMAS und der israelischen Führung über eine Beendigung des seit fast zwei Jahren andauernden Krieges im Gazastreifen und die Freilassung von Gefangenen spielt – nur als Versuch gewertet werden, die internationalen Bemühungen um eine friedliche Lösung zu sabotieren.

In diesem Zusammenhang ruft Moskau erneut alle beteiligten Seiten zu verantwortungsvollem Handeln auf und mahnt, auf Schritte zu verzichten, die zu einer weiteren Verschärfung der Lage im israelisch-palästinensischen Konflikt führen und die Erreichung einer politischen Lösung zusätzlich erschweren könnten.

Russland bekräftigt seine prinzipielle und konsequente Haltung zur Notwendigkeit einer sofortigen Waffenruhe im Gazastreifen sowie zur Unumgänglichkeit einer umfassenden Lösung der palästinensischen Frage auf der gut bekannten völkerrechtlichen Grundlage.

Auszüge aus dem Interview des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit der indonesischen Zeitung Kompas
(3. September 2025)

• Die Beilegung der Krise in der Ukraine mit friedlichen Mitteln bleibt unsere Priorität. Es sei daran erinnert, dass Kiew nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation mit dem Ziel, die Menschen im Donbass zu retten, Verhandlungen ersuchte und wir gaben sofort unsere Zustimmung. Diese fanden von Februar bis April 2022 zunächst in Belarus und anschließend in der Türkei statt. Es wurden sogar Vereinbarungen über eine friedliche Lösung des Konfliktes paraphiert, aber das Kiewer Regime weigerte sich nach dem Rat seiner westlichen Kuratoren, das Friedensabkommen zu unterzeichnen und entschied sich dafür, den Krieg fortzusetzen.

• Im Frühjahr 2025 wurden auf Initiative des russischen Präsidenten Wladimir Putin direkte Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wiederaufgenommen. Drei Verhandlungsrunden fanden in Istanbul statt. Dabei wurde ein gewisser Fortschritt bezüglich der humanitären Fragen erzielt. Wir rechnen damit, dass die Gespräche fortgesetzt werden.

• In jüngster Zeit unternimmt die amerikanische Regierung unter Präsident Donald Trump aktive diplomatische Bemühungen in Bezug auf die Ukraine-Krise. Am 15. August 2025 hatten die Präsidenten Russlands und der USA ein konstruktives Gespräch bezüglich der Ukraine und anderer Fragen in Alaska, anschließend hatten sie auch eine Reihe von inhaltsreichen Telefongesprächen.

• Wir begrüßen alle konstruktiven Initiativen, einschließlich derjenigen, die von unseren Partnern im Globalen Süden und im Osten vorgeschlagen werden. Selbstverständlich würden wir jetzt von unseren Freunden Erklärungen erwarten, die auf die Unterstützung des russisch-amerikanischen Dialogs zum Thema Ukraine gerichtet sind.

• Im Prinzip ist uns klar: Es ist unmöglich, einen dauerhaften Frieden zu erreichen, ohne die Ursachen des Konfliktes zu beseitigen. Dazu gehören die Drohungen für die Sicherheit Russlands, die infolge der NATO-Erweiterung entstanden sind, sowie der Versuche, die Ukraine in dieses aggressive Bündnis hineinzuziehen. Diese Drohungen müssen ausgeräumt werden. Es muss auch ein neues System der Sicherheitsgarantien für Russland und die Ukraine geschaffen werden als Teil der Architektur der gleichen und unteilbaren Sicherheit in ganz Eurasien.

• Ebenso wichtig ist es, die Wiederherstellung und Einhaltung der Menschenrechte auf den vom Kiewer Regime kontrollierten Territorien zu gewährleisten, das, wie bereits gesagt, alles ausrottet, was mit Russland, russischen und russischsprachigen Menschen verbunden ist – die russische Sprache, Kultur, Traditionen, kanonisches orthodoxes Christentum, russischsprachige Medien. Die Ukraine ist heute das einzige Land, wo die Sprache eines bedeutenden Teils der Bevölkerung auf gesetzlicher Ebene verboten ist.

• Damit der Frieden dauerhaft bleibt, müssen die neuen territorialen Realitäten anerkannt und völkerrechtlich verankert werden, die nach dem Beitritt der Krim, Sewastopols, der Volksrepubliken Lugansk und Donetsk sowie der Regionen Saporoschje und Cherson zur Russischen Föderation durch die dort abgehaltenen Referenden entstanden sind. Schließlich muss auch ein neutraler, blockfreier und kernwaffenfreier Status der Ukraine gewährleistet werden, nämlich die Bedingungen, die in der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine von 1990 festgeschrieben sind und auf deren Grundlage die Staatlichkeit der Ukraine von Russland und der gesamten internationalen Gemeinschaft anerkannt wurde.

Grußwort des russischen Außenministers Sergej Lawrow an die Organisatoren und Teilnehmer des Internationalen antifaschistischen Forums-2025

Ich begrüße die Organisatoren und Teilnehmer des Internationalen antifaschistischen Forums, das dem Internationalen Gedenktag an die Opfer des Faschismus gewidmet ist.

Im Jahr des 80. Jahrestages des Großen Sieges ist es notwendig, daran zu erinnern, dass gerade die Völker der Sowjetunion – um den Preis von Millionen Opfern, unter kolossaler Anspannung von Kräften und Ressourcen – die entscheidende Rolle bei der Vernichtung des Nazismus gespielt haben. Das Nürnberger Tribunal hat die Naziverbrecher, ihre Helfershelfer und Kollaborateure eindeutig und streng verurteilt.

Leider müssen wir feststellen, dass heute in einer ganzen Reihe westlicher Staaten die Immunität gegen das nazistische Virus geschwächt ist. Es scheint, als habe man dort vergessen, wie schwer es war, den Frieden zu erreichen, und wohin die Überzeugung von der eigenen Exklusivität, Chauvinismus, Russophobie und Antisemitismus führen können.

Daher ist es unsere heilige Pflicht – nicht nur die historische Wahrheit weiterhin zu bewahren, sondern auch praktische Schritte zur Unterbindung neonazistischer Tendenzen und Stimmungen in all ihren Formen und Ausprägungen zu unternehmen. In diesem Zusammenhang ist es erfreulich, dass die überwältigende Mehrheit der Mitglieder der Weltgemeinschaft mit uns solidarisch ist. Die Ergebnisse der Abstimmung über den jährlichen russischen Resolutionsentwurf der UN-Generalversammlung zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus ist ein eindeutiger Beweis dafür.

Ich bin überzeugt, dass auch Ihr Treffen einen Beitrag zu den gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen die menschenfeindliche Ideologie leisten wird. Ich wünsche Ihnen produktive Diskussionen und alles Gute.

Der stellvertretende russische Außenminister Mikhail Galusin im Interview für das Magazin “Neue Regionen”    (3. September 2025)

Zur Situation im religiösen Bereich in der Ukraine

Die Führung der Ukraine setzt die gezielte Zerstörung der geistigen und kulturellen Grundlagen ihres Staates fort, beraubt Millionen von Menschen ihres historischen Gedächtnisses und zerstört ihr Nationalbewusstsein.

Im Anschluss an das 2024 verabschiedete Gesetz „Über den Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung im Bereich der Aktivitäten religiöser Organisationen“, das auf die Abschaffung der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) abzielt, hat der Staatliche Dienst für Ethnopolitik und Gewissensfreiheit der Ukraine am 27. August 2025 beschlossen, die Kiewer Metropolitankirche (das Verwaltungszentrum der Kirche) als „mit einer ausländischen Organisation – der Russischen Orthodoxen Kirche, deren Tätigkeit in der Ukraine verboten ist – verbunden“ einzustufen.  

Unter dem Vorwand, die nationalen Interessen des Landes zu wahren, führen die ukrainischen Behörden seit vielen Jahren einen offenen Krieg gegen die Kirche unter Einsatz der physischen und psychischen Gewalt gegen Gläubige und Geistliche sowie durch die gewaltsame Übernahme von Kirchengebäuden der UOK-Gemeinden auf Grundlage gefälschter Dokumente. Im religiösen Leben des Landes ist eine solche Praxis zur Gewohnheit geworden, und derartige Fälle beziffern sich bereits auf Hunderte.

Die Situation geht weit über die Verletzung des Rechts auf Religionsfreiheit hinaus. Es geht um die Abschaffung einer der größten Konfessionen – nicht nur in einem einzelnen Land, sondern auch weltweit. Mit ihr könnte auch das geistig-kulturelle Erbe eines ganzen Volkes in Vergessenheit geraten.

Leider wird die große Besorgnis über die Situation in der Ukraine, die von der Russischen Föderation ebenso wie von vielen ausländischen religiösen und politischen Persönlichkeiten, gesunden gesellschaftlichen Kräften und Menschenrechtsorganisationen ständig zum Ausdruck gebracht wird, in den Einschätzungen der meisten internationalen Organisationen immer noch nicht berücksichtigt.

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, über die Verschärfung der Repressalien gegen die russischsprachige Bevölkerung der Ukraine durch das neue Gesetz über das nationale Gedächtnis

Das Regime in Kiew treibt weiterhin eine künstliche Homogenisierung der ukrainischen Gesellschaft auf Grundlage einer monoethnischen und antirussischen Ideologie voran.

Am 21. August 2025 verabschiedete das ukrainische Parlament das Gesetz „Über die Grundlagen der staatlichen Politik zur nationalen Erinnerung des ukrainischen Volkes“, mit dem der Neonazismus faktisch als grundlegende staatliche Ideologie verankert wird. Das neue Gesetz schreibt die Erzählung fest, die ukrainische Identität sei Ergebnis des „Befreiungskampfes“ gegen „fremde Herrschaft“ im 20. Jahrhundert sowie des „Unabhängigkeitskrieges“ gegen die „Aggression der Russischen Föderation seit dem 19. Februar 2014“.

Jegliche Infragestellung der Mythen der Nationalradikalen wird nun als Verbreitung „unzuverlässiger Informationen über die Geschichte der Ukraine“ gebrandmarkt und der „antiukrainischen Propaganda“ gleichgesetzt. Die Kontrolle über Verstöße liegt beim „Ukrainischen Institut für Nationales Gedenken“, das den Status einer zentralen Exekutivbehörde erhält – ein eindeutiger Beleg für die Voreingenommenheit künftiger „Urteile“. Mit anderen Worten: Die Kiewer Führung hat ihr Arsenal zur Unterdrückung politischer Gegner erweitert.

Die in Kiew herrschenden Geschichtsextremisten haben sich zudem offen das Ziel gesetzt, Zehntausende Denkmäler für sowjetische Soldaten – die Väter, Großväter und Urgroßväter der heutigen Ukrainer – zu zerstören. Gemäß der Neuregelung ist es nun nicht mehr erlaubt, sowjetische oder vorrevolutionäre Symbole, darunter Darstellungen des Georgsbandes, Kriegsflaggen, Staatsauszeichnungen der UdSSR sowie den Namen „Großer Vaterländischer Krieg“ an „Gedenkstätten“, darunter auch Grabstätten, zu präsentieren. Alle derartigen Symbole müssen innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des Gesetzes „angepasst“, sprich entfernt, werden.

Zu den abstoßendsten Bestimmungen des Dokuments, das eine übermäßige Feindseligkeit gegenüber Russland und den nationalsozialistischen Charakter der derzeitigen Regierung in Kiew demonstriert, gehören die Verherrlichung der berüchtigten „Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine” im 20. Jahrhundert und der „Persönlichkeiten, die im Namen der Ukraine Heldentaten vollbracht haben”. Es ist offensichtlich, dass mit solchen „Kämpfern“ und „Persönlichkeiten“ die Helfershelfer der Nazis, die Verräter des ukrainischen Volkes, gemeint sind. Zur gleichen Kategorie gehört auch die nun gesetzlich verankerte Barbarei, die Orden und Medaillen von Petljuras „Ukrainischen Volksrepublik“ und des „Ukrainischen Hauptbefreiungsrates“ unter der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) mit staatlichen Auszeichnungen gleichzusetzen.

Wir fordern die zuständigen internationalen Strukturen auf, das neue ukrainische Gesetz zu analysieren und eine grundsätzliche Bewertung abzugeben.

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zur Menschenrechtslage in der Ukraine

Das russische Außenministerium sammelt regelmäßig Daten über Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine, darunter Fälle von Verfolgung, Diskriminierung, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Unterdrückung Andersdenkender.

Es muss festgestellt werden, dass in Kiew derzeit ein offen nazistisches Regime an der Macht ist, das systematisch und in großem Umfang Menschenrechte in allen Bereichen des öffentlichen Lebens verletzt. In den letzten Jahren wurde die Ukraine von einer Welle politisch und ideologisch motivierter Gewalt und Verbrechen überzogen. Die Machthaber schrecken dabei nicht vor offen terroristischen Methoden zurück, einschließlich politischer Morde an Gegnern.

Unter dem Vorwand der Bekämpfung der „russischen Aggression“ und des „Separatismus“ hat sich seit 2014 die Verfolgung unliebsamer Politiker, Personen des öffentlichen Lebens, Menschenrechtsaktivisten, Journalisten, Blogger sowie Vertreter der russischen Landsleute verfestigt. Wer mit der Politik des Regimes nicht einverstanden ist, wird strafrechtlich verfolgt, eingeschüchtert oder physischer Gewalt ausgesetzt. Immer häufiger werden Verfahren wegen „Hochverrats“, „Kollaboration“ oder „Beihilfe zum Aggressorstaat“ eingeleitet.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine wurden bis Ende Februar 2025 insgesamt 20.960 Straftaten gegen die nationale Sicherheit registriert, darunter fast 9.500 nach Artikel 111-1 des Strafgesetzbuches („Kollaboration“) und über 4.000 nach Artikel 111 („Hochverrat“).

Wir beobachten die Menschenrechtslage in der Ukraine sehr aufmerksam. Das Thema bringen wir regelmäßig auf internationalen Foren wie den Vereinten Nationen, der OSZE und anderen Organisationen zur Sprache. Wir weisen dabei auf die systematischen Menschenrechtsverletzungen durch das Selenskyj-Regime hin und richten entsprechende Appelle an die zuständigen Exekutivorgane. Leider bleiben unsere Signale in der Regel unbeantwortet – angesichts der politisierten Arbeit der UNO und der OSZE ist das jedoch keine Überraschung mehr.

Kommentar der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Zusammenhang mit dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Kinderspielplatz in Donezk (8. September 2025)

Das kriminelle Kiewer Regime setzt seine terroristischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturen in russischen Regionen fort. Am Sonntagabend griffen die ukrainischen Streitkräfte mit einer Drohne einen Kinderspielplatz im neu eröffneten Park „Gulliver“ in Donezk an, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Zivilisten aufhielten. Durch die Detonation der von der Drohne abgeworfenen Sprengsätze wurden sechs Menschen verletzt, darunter ein Kind, geboren im Jahre 2011.

Dies ist ein weiteres vorsätzliches blutiges Verbrechen der ukrainischen Nationalisten gegen die Zivilbevölkerung Russlands. Weder zuvor noch zum Zeitpunkt des Angriffs gab es in der Nähe des Parks militärische Objekte. Der Angriff richtete sich gezielt gegen Kinder und ihre Eltern. Der Eskalationskurs des Kiewer Regimes sowie dessen Absicht, jegliche Bemühungen um eine friedliche Lösung zu sabotieren, sind offensichtlich.

Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, diese unmens

Donnerstag, 24. Juli 2025

Hier finden Sie aktuelle politische, wirtschaftliche und kulturelle Neuigkeiten aus der russischen Perspektive. Allen, die unser Land lieben, sich für unsere Geschichte, Traditionen, Sprache und Kultur interessieren sowie die geheimnisvolle russische Seele entdecken möchten, wünsche ich eine aufregende und interessante Lesezeit.

 

Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow zum 18. Sanktionspaket der EU, 18. Juli 2025

Aus dem Q&A des russischen Außenministers Sergej Lawrow im Laufe der gemeinsamen Pressekonferenz

mit der Außenministerin der Republik Mosambik Maria Manuela Lucas

Es ist äußerst bedauerlich, dass der Westen durch jahrelange Bemühungen offen russlandfeindliche Kräfte in der Ukraine an die Macht gebracht hat – Kräfte, die nach wie vor den Auftrag erfüllen: Russland zu schwächen, indem sie auf ukrainischem Boden direkte Bedrohungen für unsere Sicherheit schaffen und alles Russische vernichten.


Die Vertreter Europas indoktrinieren ihre Völker propagandistisch, Russland sei ein ewiger Feind, eine existenzielle Bedrohung, der angeblich kurz davor stehe, Europa anzugreifen. Deshalb solle man soziale Probleme, wirtschaftliche Misserfolge und Deindustrialisierung vergessen und alle Kräfte, Mittel und Steuereinnahmen ausschließlich für die Militarisierung Europas verwenden. Das ist traurig.


Die Lehren der Geschichte dürfen nicht vergessen werden. Doch die derzeitige Generation der Deutschen, Franzosen und anderer Europäer scheint sie nur schlecht gelernt zu haben. Jegliche feindlichen Bestrebungen – etwa die Äußerung des deutschen Verteidigungsministers, die NATO sei bereit, russische Soldaten zu töten – senden äußerst beunruhigende Signale über die Pläne, die derzeit in Brüssel, Berlin, Paris und London geschmiedet werden.


Ich hoffe, dass die vernünftige Herangehensweise, die Dialogbereitschaft und Fähigkeit zum Zuhören beinhaltet – wie sie von Donald Trumps Regierung gezeigt wurde – von den Europäern nicht unbeachtet bleibt, trotz der aktuellen Diskussionen darüber, das Kiewer Regime erneut auf Kosten der europäischen Steuerzahler zu bewaffnen.

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum Vorgehen Deutschlands hinsichtlich der Lieferung von Langstreckensystemen an die ukrainischen Streitkräfte

Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass offizielle Vertreter Berlins, ihren Wunsch zu verschleiern versuchen, sich an Angriffen tief ins russische Territorium zu beteiligen, und zwar mittels der Ukrainer, um ihnen die volle Verantwortung für die Folgen aufzubürden.


Die aggressive Haltung gegenüber Russland wurde offen vom deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius bestätigt, der am 14. Juli 2025 in einem Interview mit der Financial Times erklärte, dass deutsche Truppen bereit seien, „russische Soldaten zu töten“, sollte ein NATO-Mitglied angegriffen werden. Wir haben mehrfach, und zwar auf höchster Ebene, deutlich gemacht, dass wir keine Absicht haben, NATO-Staaten anzugreifen.


Was die deutsche Unterstützung bei der Herstellung von Langstreckensystemen in der Ukraine betrifft, so könnten sich dahinter Pläne verbergen, auf ukrainischen Rüstungsbetrieben eine lokale Endmontage der Taurus-Raketen einzurichten, deren Lieferung an die ukrainischen Streitkräfte Berlin laut Pistorius derzeit angeblich verweigert.


Die ersten von unseren Luftabwehrsystemen abgeschossenen Raketen werden es ermöglichen, schnell zu bestimmen, wo und wie sie hergestellt wurden – und vor allem: das Herkunftsland eindeutig zu benennen. Auch über die Konsequenzen haben wir bereits gewarnt.


Es besteht kein Zweifel daran, dass der Einsatz von Langstreckenwaffen ohne die direkte Beteiligung militärischer Fachkräfte aus den Herstellerländern dieser Systeme unmöglich ist (wie etwa der Erhalt von Aufklärungsdaten mittels NATO-Satelliten, die Zielprogrammierung usw.). De facto wären deutsche Militärangehörige bei einem Einsatz der erwähnten Taurus-Raketen oder ihrer Modifikationen direkt in die Planung und Durchführung militärischer Operationen gegen Russland involviert – mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen.


Im November 2024 hat der russische Präsident, Wladimir Putin, unmissverständlich unsere Position bezüglich der Entscheidung westlicher Länder klargestellt, Kiew grünes Licht für den Einsatz ihrer Langstreckenwaffen gegen Ziele tief im russischen Territorium zu geben. Diese Position bleibt unverändert.


Russland betrachtet sich als berechtigt, seine Waffen gegen militärische Objekte jener Länder einzusetzen, die ihrerseits den Einsatz ihrer Waffen gegen Russland zulassen. Im Falle einer weiteren Eskalation des Konflikts werden wir entschlossen und symmetrisch antworten.

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum Schmuggel von den westlichen Waffen durch das Kiewer Regime

Der Schmuggel von den westlichen Waffen bleibt für das Kiewer Regime ein lukratives Business mit einem monatlichen Umsatz von mehreren Milliarden Dollar. Während Tausende von jungen Ukrainern sterben, bereichert sich die ukrainische Junta weiter. Der illegale Handel wird vollständig von der organisierten Kriminalität kontrolliert, die von korrupten Beamten, dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte und den ukrainischen Geheimdiensten unterstützt wird.


Das Volumen des Schmuggels ist riesig. Nur den offiziellen Angaben zufolge wurden im Januar und April 2025 mehr als 2.100 Waffeneinheiten von den ukrainischen Strafverfolgungsbehörden bei Versuchen des illegalen Exports in EU-Staaten beschlagnahmt, hauptsächlich Handfeuerwaffen und Panzerabwehr-Raketensysteme. Dabei handelt es sich um die Daten des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine, die um ein Vielfaches zu niedrig angesetzt sind.


Der Waffenschmuggel ins Ausland erfolgt über mehrere Routen. Eine der Hauptverbindungen ist der Landweg über Südpolen. Bei diesen illegalen Praktiken wird auch die Transitinfrastruktur in Richtung Ungarn, Rumänien, Polen und die Slowakei ausgenutzt. Moldau bleibt einer der wichtigsten Umschlagpunkte für illegale Waffen aus der Ukraine. Ein ganzer Knotenpunkt für Waffenschmuggel aus der Ukraine wurde auf dem Balkan organisiert. Dabei werden auch Seewege aktiv genutzt, zum Beispiel aus Odessa nach Bulgarien, Montenegro, afrikanische Staaten und in die Türkei, sowie Luftrouten: Geschmuggelte Waffen werden per Lufttransport aus den westlichen Regionen der Ukraine in den Nahen Osten geliefert.


Es mehren sich die Fälle, wo westliche Waffen in verschiedenen Regionen der Welt auftauchen. Zum Beispiel, wurde am 17. Mai 2025 im Rahmen von operativen Ermittlungsmaßnahmen von Interpol im Haupthafen der montenegrinischen Stadt Bar die größte Ladung deutscher Schusswaffen der letzten Jahre entdeckt – im Wert von über 30 Millionen Euro.

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zur Erinnerungskultur in Russland und in Deutschland

Wir haben historisch alles Mögliche getan, damit sich das Verhältnis zu einem friedlichen und wohlhabenden Deutschland auf der Grundlage gegenseitigen Respekts entwickelt. Wir haben das verziehen, was weder ein Mensch noch ein Volk verzeihen kann. Wir haben dutzende Millionen Tote verziehen. Wir haben niedergebrannte Städte und Dörfer sowie vernichtete Museen verziehen. Wir haben verziehen, das sie uns nicht nur als Menschen zweiter Klasse behandelt haben, sondern als jene, die kein Recht auf Leben haben. Wir haben alles verziehen.


Wir haben aber nicht vergessen. Deshalb erhalten wir Denkmäler, drehen Filme und lehren Geschichte. Wir haben nicht vergessen, aber verziehen und erneut die Hand im Zeichen der Freundschaft, gegenseitigen Respekts und Zusammenarbeit ausgestreckt. Wir haben gezeigt, wie man – indem man vergibt – normale, respektvolle und für beide Seiten vorteilhafte Beziehungen aufbauen kann. Wir haben zahlreiche Projekte vorgeschlagen.


Was haben wir erhalten?


Meiner Meinung nach das Schlimmste, was Deutschland erhalten hat – völlige Amnesie gegenüber den eigenen Fehlern. Es ist von der Amnesie in Bezug auf seine jüngere Geschichte befallen, in Form der Wiedervereinigung seines Landes, das nicht nach Lust und Laune von jemandem in der Welt geteilt wurde, sondern als Folge seiner Verbrechen. Dieses Land hat vergessen, wer die Rolle des Wiedervereinigers Deutschlands gespielt hat. Gerade unser Land und unser Volk – das hätte nicht vergeben müssen, aber vergeben hat – hat sogar dazu beigetragen, dass das deutsche Volk sich wiedervereinigen konnte.


Heute wird mit deutschen Waffen auf russisches Territorium und auf das russische Volk geschossen. Es wird darüber diskutiert, in der Ukraine eine Endmontage von weitreichenden Marschflugkörpern des Typs „Taurus“ einzurichten, deren Einsatz die Beteiligung von Bundeswehrspezialisten erfordert – also bereits eine direkte Beteiligung deutscher Offiziere.


Ist den deutschen Wählern, die laut den Ergebnissen der jüngsten Parlamentswahlen für eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland gestimmt haben, bewusst, wohin ihre politische Führung sie drängen will?


Die Versuche deutscher Amtsträger, mit Russland in der Sprache von Ultimaten und aus einer Position der Stärke zu sprechen, sind absurd.

Foreign Ministry Spokeswoman Maria Zakharova’s answer to a Rossiya Segodnya question on the second anniversary of RIA Novosti frontline reporter Rostislav Zhuravlev’s death

Question: How would you comment on the second anniversary commemorating the death of RIA Novosti frontline reporter Rostislav Zhuravlev? What is the Russian Foreign Ministry’s stance on Kiev’s ongoing attacks on Russian journalists? Will Moscow seek to bring those responsible for Zhuravlev’s death to justice?


Maria Zakharova: Exactly two years ago, we lost Rostislav Zhuravlev, a talented frontline journalist. Like many of his colleagues from other media outlets covering the events on the frontlines during the special military operation, he died in the line of duty. Targeted by the Kiev regime’s militants, Rostislav was hit by a high-precision cluster munition from a US-made HIMARS – clear proof of a premeditated, cold-blooded attack. As a media representative, protected under international law as part of the civilian population, he was deliberately chosen as a target.


This is further evidence – among many – of the Kiev regime’s terrorist nature. The fact that weapons supplied by Western countries are used to kill unarmed civilians, including journalists, cameramen, frontline reporters, and media technicians, makes them complicit in these brutal crimes. Their silence – the lack of condemnation for Zelensky’s criminal regime on the part of his Western sponsors – only compounds their guilt.


The relevant international organisations also share responsibility for these atrocities. Their silence, or hollow statements instead of swift, decisive action – concrete measures to stop such crimes – only emboldens the Ukro-Nazis, encouraging further terrorist attacks.


Russian law enforcement is conducting thorough investigations into every attack on our journalists, whether by militants from Ukrainian armed units or by the Kiev regime saboteurs operating far behind the front lines. No perpetrator will escape justice: every individual involved in these crimes will be identified, hunted down, and punished.

For our part, we keep pushing, consistently and relentlessly, for the respective international bodies to do their job. These organisations must act conscientiously, impartially, and honestly under their own mandates to ensure safe working conditions for all journalists without exception, including in conflict zones, and to protect them from targeted violence. We won’t let these multilateral forums whitewash the truth or distort the reality of the special military operation while their inaction enables the Kiev regime’s heinous atrocities.

Erklärung des Leiters der russischen Delegation Wladimir Medinski zu den Ergebnissen der dritten Runde der wieder aufgenommenen direkten russisch-ukrainischen Verhandlungen in Istanbul (23. Juli 2025)

Hauptthesen:


Alle humanitären Vereinbarungen, die wir letztes Mal besprochen haben, wurden eingehalten. Aktuell findet der letzte vereinbarte Austausch von jeweils 250 Personen von jeder Seite an der belarussisch-ukrainischen Grenze statt. Der zweite beispiellos große Austausch von jeweils 1.200 Kriegsgefangenen von jeder Seite ist beendet. Der nächste Austausch von nicht weniger als 1.200 Kriegsgefangenen von jeder Seite ist für die nahe Zukunft vereinbart. Das Austauschen von den Kranken und Schwerverletzten an der Front wird auch weiter unbefristet stattfinden.


Die Russische Föderation hat vorgeschlagen, drei Online-Arbeitsgruppen einzurichten, wo die entsprechenden Spezialisten der Verteidigungsministerien humanitäre, politische und militärische Fragen zusammen erörtern werden. Die ukrainische Seite hat sich bereit erklärt, diesen Vorschlag ins Visier zu nehmen.


Wir haben der ukrainischen Seite erneut vorgeschlagen, die Ausrufung kurzer (zwischen 24 und 48 Stunden dauernden) Perioden der Waffenruhe an der Front in Betracht zu ziehen, um die Verwundeten und die Leichen der Kämpfer abtransportieren zu können.


Russland hat der ukrainischen Seite über 7.000 Leichen [der ukrainischen Soldaten] übergeben und eine kleinere Anzahl von den Leichen unserer Soldaten zurückbekommen. Wir haben vorgeschlagen, der Ukraine weitere 3.000 Leichen der Angehörigen ukrainischer Streitkräfte zu übergeben.


Es wurde die Rückkehr von Zivilisten erörtert, die infolge von Kampfhandlungen vertrieben wurden. Nicht alle Einwohner der Region Kursk, die von den ukrainischen Streitkräften in die Ukraine „evakuiert“ wurden, wurden zurück nach Hause gebracht. Da sind nicht viele, etwa 30 Personen, sie werden aber immer noch von der Ukraine festgehalten.


Lange haben wir die von unseren Seiten in den Memoranden dargelegten Positionen besprochen, die wir letztes Mal ausgetauscht haben. Die Positionen liegen ziemlich weit auseinander. Es wurde vereinbart, die Kontakte fortzuführen.  


Die Liste mit den 339 Namen von ukrainischen Kindern ist vollständig bearbeitet. In einigen Fällen sind die Kinder in die Ukraine zurückgekehrt. In anderen Fällen wird die Arbeit fortgesetzt. Falls ihre Eltern, ihre nahen Verwandten, Vertreter gefunden werden, werden die Kinder unverzüglich nach Hause zurückgebracht. Für uns sind Kinder etwas Heiliges. Derzeit stehen sie unter staatlicher Aufsicht und befinden sich mit ausreichender Versorgung und in Sicherheit in entsprechenden Kinderheimen.


Aus den Antworten auf Medienfragen:


Frage: Wurde das Thema eines Treffens auf der höchsten Ebene besprochen?


Wladimir Medinski: Damit solches Treffen stattfinden könnte, sollten erst die Bedingungen eines Abkommens im Voraus ausgearbeitet werden. Auf dem Gipfeltreffen soll der Schlussstrich gezogen werden. Es ist sinnlos, sich zu treffen, um all das erneut zu besprechen.

Die Europäische Union setzt weiterhin einseitige und völkerrechtswidrige restriktive Maßnahmen gegen Russland durch, die die Vorrechte des UN-Sicherheitsrates untergraben. Zwei weitere Sanktionspakete – das 17. am 20. Mai und das 18. am 18. Juli – wurden vom Rat der EU beschlossen.


Als Reaktion auf diese unfreundlichen Schritte hat die russische Seite die Liste der Vertreter von EU-Institutionen, EU-Mitgliedstaaten sowie einer Reihe europäischer Länder, die sich an der antirussischen Politik Brüssels beteiligen, erheblich erweitert. Diesen Personen wird gemäß dem Föderalen Gesetz Nr. 114-ФЗ „Über das Verfahren für die Ausreise und Einreise in die Russische Föderation“ vom 15. August 1996 die Einreise in das russische Staatsgebiet untersagt.


Dabei handelt es sich um:


1. Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden, staatliche Stellen und Unternehmen sowie Bürger von EU-Mitgliedstaaten und anderen westlichen Ländern, die:


  • für die militärische Unterstützung Kiews verantwortlich sind,

  • an der Lieferung von Dual-Use-Gütern in die Ukraine beteiligt sind,

  • die territoriale Integrität Russlands untergraben sowie eine Blockade russischer Schiffe und Fracht im Ostseeraum betreiben;


2. Vertreter von EU-Strukturen und Staatsorganen der EU-Staaten und anderer europäischer Länder, die:


  • an der Verfolgung russischer Amtsträger wegen „illegaler Verhaftungen und Deportationen von Menschen aus ukrainischen Gebieten“ beteiligt sind,

  • sich für die Einrichtung eines „Tribunals“ gegen die russische Führung einsetzen,

  • die Enteignung russischer Staatsvermögen oder deren Nutzung zugunsten des Kiewer Regimes befürworten,

  • für die Einführung von Sanktionen gegen unser Land verantwortlich sind oder versuchen, Russlands Beziehungen zu anderen Staaten zu schädigen;


3. zivilgesellschaftliche Aktivisten und Vertreter der Wissenschaft, die sich durch ihre „russophobe“ Rhetorik hervorgetan haben;


4. Abgeordnete von EU-Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments, die für antirussische Resolutionen und Gesetzesinitiativen gestimmt haben.


Feindselige antirussische Aktionen sind nicht in der Lage, Einfluss auf die Politik unseres Landes zu nehmen. Russland wird weiterhin konsequent seine nationalen Interessen verteidigen und für eine neue, gerechte Weltordnung eintreten. Auch künftige Sanktionsbeschlüsse der Europäischen Union werden eine rechtzeitige und angemessene Antwort erhalten.

Alexander von Bismarck im Gespräch mit dem russischen Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, Interview vom 18. Juli 2025

In einem Interview mit Alexander von Bismarck spricht Botschafter Sergej Netschajew über die aktuellen deutsch-russischen Beziehungen, den Rückzug der offiziellen Kontakte seitens der Bundesregierung, die Bedeutung kultureller Zusammenarbeit – und warum Dialog trotz Krise unverzichtbar bleibt.


Zentrale Aussagen:


Deutschland habe massiv von der Annäherung mit Russland profitiert – wirtschaftlich, kulturell, gesellschaftlich.


Die bilateralen Verträge bestehen weiterhin – ausgesetzt wurden sie allein von deutscher Seite.


Russland fühlt sich nicht isoliert aber Europa ist ohne Russland nicht denkbar.


Der Petersburger Dialog, deutsch-russische Städtepartnerschaften und Kulturaustausch sollen nicht sterben – im Gegenteil: Die Türen stehen offen.


Der Botschafter erinnert an das gemeinsame Gedenken an den Zweiten Weltkrieg, die Bedeutung der Kriegsgräberpflege und eine Kultur der Versöhnung.


Auch Nord Stream 2, wirtschaftliche Sanktionen und das gegenseitige Vertrauen standen im Fokus.


Einladung zum Dialog:


„Wir sind für einen Dialog und für die gute Zukunft mit allen Ländern, die das ebenfalls, aber ehrlich und aufrichtig wollen“, so Sergej Netschajew.

Wir präsentieren Ihnen die Fotoausstellung

„Mariupol 2022–2025“

Sie zeigt die realen positiven Veränderungen, die Tag für Tag in den neuen Regionen Russlands seit ihrem Beitritt zu unserem Land stattfinden, darüber, wie Mariupol und andere Städte dank der Anstrengungen unzähliger Menschen Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehren.


Das Fotoprojekt wurde vom Redakteur der Zeitschrift „Neue Regionen Russlands“ und Mitglied des Journalistenverbands, Sergej Wenjawski, erstellt. Die Fotos sind in der Konsularabteilung der Botschaft zu sehen. Die digitale Version der Ausstellung finden Sie auf der offiziellen Website der diplomatischen Vertretung.

Am 21. Juli 2025 empfing der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, Aktivisten der deutschen Nichtregierungsorganisation „Druschba-Global“

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Aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf dem zweiten Gipfeltreffen „Russland – Zentralasien“

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